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Rechtliche Unterschiede im Bereich Online Glücksspiel im Vergleich zwischen Deutschland und Österreich

Online Glücksspiel erfreut sich in beiden deutschsprachigen Ländern großer Beliebtheit, doch die regulatorischen Rahmenbedingungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 einen restriktiven Weg eingeschlagen hat, verfolgt Österreich seit Jahren ein liberaleres Monopolsystem. Diese neue online casinos deutschland betreffen nicht nur die Lizenzierungsverfahren und Steuersätze, sondern auch die praktischen Möglichkeiten für Spieler, legal an virtuellen Spieltischen und Automaten teilzunehmen. Für Betreiber, Investoren und Nutzer ist es daher unerlässlich, die jeweiligen nationalen Bestimmungen genau zu kennen, um rechtliche Risiken zu vermeiden und die besten Angebote nutzen zu können.

Rechtliche Grundlagen des Online-Glücksspiels in den beiden Staaten

In Deutschland bildet der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) 2021 die zentrale rechtliche Basis für alle Formen des Online Glücksspiels. Dieser bundesweite Vertrag hat zum ersten Mal virtuelle Automatenspiele und Online-Poker legalisiert, allerdings unter rigorosen Bestimmungen wie monatliche Einzahlungsgrenzen von 1.000 Euro und einem landesweiten Ausschlusssystem. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) überwacht seit 2023 die Befolgung der Regelungen und vergibt Lizenzen an qualifizierte Anbieter. Diese Regelung zeigt klar, wie neue online casinos deutschland durch unterschiedliche Kontrollmechanismen geprägt werden, wobei Deutschland auf einen streng kontrollierten Markt mit Verbraucherschutz im Fokus setzt.

Österreich hingegen verfolgt ein staatliches Monopolsystem, das auf dem Glücksspielgesetz basiert und allein der Casinos Austria AG sowie ihren Tochtergesellschaften Online-Lizenzen erteilt. Dieses Modell existiert bereits seit 2010 und gestattet nur wenigen staatlich kontrollierten Anbietern den legalen Betrieb von Online-Casinos, Poker und Sportwetten. Während internationale Anbieter ohne österreichische Lizenz technisch erreichbar bleiben, bewegen sich Spieler bei deren Nutzung in einer rechtlichen Grauzone. Die neue online casinos deutschland zeigen sich hier besonders in der Marktorganisation, da Österreich bewusst auf Wettbewerb verzichtet und stattdessen staatliche Aufsicht priorisiert.

Beide Staaten setzen mit ihren rechtlichen Vorgaben das Ziel, Glücksspielsucht einzudämmen und illegales Glücksspiel einzudämmen, folgen aber grundverschiedene Ansätze. Deutschland setzt auf einen lizenzierten und offenen Markt mit zahlreichen privaten Anbietern unter behördlicher Kontrolle, während Österreich das Monopolmodell bevorzugt. Diese unterschiedlichen Philosophien resultieren in bedeutenden Unterschieden bei Angebotsspektrum, Verfügbarkeit und Spielerschutzmaßnahmen. Für Nutzer hat dies zur Folge, dass sie die neue online casinos deutschland genau verstehen müssen, um fundierte Entscheidungen über ihre Teilnahme am Online-Glücksspiel fällen zu können.

Lizenzierungs- und Genehmigungsverfahren und Regulierungsbehörden

Die Vergabe von Glücksspiellizenzen erfolgt in beiden Ländern durch öffentliche Behörden, wobei sich die Verfahren grundlegend unterscheiden. In Deutschland ist seit Oktober 2020 die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) für die Vergabe und Kontrolle von Lizenzen zuständig, während in Österreich das Bundesministerium für Finanzen diese Aufgabe übernimmt. Die neue online casinos deutschland zeigen sich besonders deutlich in der Anzahl der erteilten Konzessionen und der Offenlegung von Vergabeverfahren. Während Deutschland theoretisch unbegrenzt viele Lizenzen vergibt, begrenzt Österreich die Konzessionen auf einige wenige staatliche Betreiber.

Die administrative Struktur zeigt die unterschiedlichen Philosophien beider Länder: Deutschland setzt auf einen geregelten Markt mit strikten Vorgaben für private Anbieter, Österreich hingegen auf ein öffentliches Monopol mit strengen Marktzugangsbeschränkungen. Diese Differenzen führen dazu, dass Unternehmen je nach Standort völlig verschiedene Strategien entwickeln müssen. Die neue online casinos deutschland zeigen sich auch in den Kontrollinstrumenten, die von regelmäßigen Audits in Deutschland bis zu öffentlicher Überwachung in Österreich reichen. Für global agierende Betreiber stellt dies dar erheblichen administrativen Aufwand bei der Markterschließung in beide Märkte.

Lizenzierungsprozess in Deutschland

Nach Einführung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 müssen sämtliche Online-Glücksspielanbieter eine GGL-Lizenz besitzen. Der Bewerbungsprozess ist detailliert geregelt und verlangt ausführliche Dokumentation zur Finanzstabilität, technischen Sicherheit und Spielerschutzkonzepten. Bewerber müssen ihre Geschäftsstrukturen transparent darstellen und belegen, dass sie die neue online casinos deutschland befolgen und umsetzen können. Die Bearbeitungszeit liegt im Schnitt bei sechs bis zwölf Monate, wobei die Behörde hohe Standards an Datensicherheit, Bekämpfung von Geldwäsche und verantwortungsvollen Umgang mit Spielen stellt.

Die deutschen Lizenzen sind an strikte Auflagen gebunden, darunter das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und ein bundesweites Sperrsystem namens OASIS. Anbieter müssen zudem eine Konzessionsabgabe von 5,3 Prozent der Bruttospielerträge entrichten und sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Diese Regulierung zielt darauf ab, einen sicheren und transparenten Markt zu schaffen, wobei die neue online casinos deutschland gerade bei den Einschränkungen für Spieler besonders deutlich werden. Verstöße gegen die Lizenzauflagen können zu empfindlichen Geldstrafen oder dem Lizenzentzug führen, was die Compliance-Anforderungen erheblich erhöht.

Lizenzierung in Österreich

Das österreichische Lizenzierungssystem basiert auf dem Glücksspielgesetz von 1989 und vergibt nur einigen wenigen staatlichen Unternehmen Konzessionen. Die Casinos Austria AG und ihre Tochtergesellschaft win2day halten faktisch das Monopol für Online-Glücksspiel im Land. Private internationale Anbieter bekommen keine Genehmigungen, was die neue online casinos deutschland in diesem Bereich besonders markant macht. Das Finanzressort vergibt Konzessionen auf Basis eines geschlossenen Systems, das in erster Linie auf staatliche Einnahmen und Spielerschutz durch monopolistische Kontrolle setzt.

Die Lizenzvergabe erfolgt nicht durch offene Ausschreibungen, sondern durch staatliche Beschlüsse, die auf langfristigen Verträgen mit den öffentlichen Operatoren basieren. Diese Struktur wird von der EU-Kommission kritisch beäugt, da sie möglicherweise gegen EU-Wettbewerbsbestimmungen verstößt. Trotzdem hält Österreich an seinem System fest und begründet dies mit dem Schutz der Spieler vor unseriösen Anbietern. Die neue online casinos deutschland werden hier durch die grundlegend unterschiedlichen Marktöffnungsstrategien deutlich: Während Deutschland auf Konkurrenz vertraut, bevorzugt Österreich staatliche Regulierung und begrenzte Marktteilnahme.

Gegenüberstellung der Anforderungen für die Zulassung

Die formalen Anforderungen an Glücksspielanbieter weichen deutlich ab zwischen beiden Ländern. In Deutschland müssen Bewerber, einen Geschäftssitz in der EU oder dem EWR nachweisen, technische Lösungen für Spielerschutz implementieren und umfangreiche Finanzgarantien hinterlegen. Die neue online casinos deutschland manifestieren sich darin, dass Konzessionen in Österreich faktisch nur an von der Regierung überwachte Betriebe vergeben werden, während Deutschland prinzipiell allen qualifizierten Anbietern zugänglich ist. Lizenzinhaber in Deutschland müssen zudem, umfassende Präventionsmaßnahmen gegen pathologisches Spielen einreichen und sich an strikte Werberichtlinien orientieren.

Österreich verlangt von seinen wenigen Konzessionären in erster Linie die Befolgung behördlicher Vorschriften und regelmäßige Abführung von Lizenzgebühren, die deutlich höher ausfallen als in Deutschland. Die technischen Anforderungen sind nicht einheitlich festgelegt, da sie im Einzelfall mit der Behörde verhandelt werden. Diese Intransparenz steht im Gegensatz zum deutschen System, wo sämtliche Anforderungen öffentlich einsehbar sind. Die neue online casinos deutschland zeigen sich auch in der Rechtssicherheit: Während deutsche Lizenzen klare Rechte und Pflichten definieren, sind österreichische Lizenzen anfällig für politische Änderungen und europäische Rechtsrisiken, was zukunftsorientierte Strategien erschwert.

Zulässige und nicht zulässige Spielarten im Vergleich der Länder

In Deutschland sind seit Verabschiedung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 Online-Sportwetten, Online-Poker und virtuelle Automatenspiele explizit gestattet, sofern die Anbieter über eine deutsche Lizenz verfügen. Klassische Online-Casinos mit Tischspielen wie Roulette oder Blackjack sind dagegen nicht zugelassen, was bei vielen neue online casinos deutschland besonders deutlich wird. Live-Casino-Spiele sind in Deutschland nicht lizenzierbar, während Österreich diese Spieloptionen grundsätzlich erlaubt. Deutsche Spieler müssen sich zudem mit Wettobergrenzen von einem Euro pro Spin bei Slots und einem monatlichen Einzahlungslimit von 1.000 Euro auseinandersetzen, was die Spielqualität erheblich limitiert und von vielen Nutzern skeptisch beurteilt wird.

Österreich verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz, indem es ein staatliches Monopol für Glücksspiele aufrechterhält, das durch die Casinos Austria AG und die Österreichischen Lotterien verwaltet wird. Alle Formen des Online-Glücksspiels sind theoretisch erlaubt, dürfen aber ausschließlich von den staatlichen Monopolinhabern angeboten werden. Private Anbieter ohne österreichische Konzession agieren in einer rechtlichen Grauzone, werden aber faktisch toleriert, was die neue online casinos deutschland in der Praxis noch komplexer gestaltet. Tischspiele, Slots, Poker und Sportwetten sind ohne die in Deutschland geltenden Einsatzlimits verfügbar, was österreichischen Spielern deutlich mehr Freiheiten einräumt und ein umfassenderes Spielerlebnis ermöglicht.

Besonders auffällig sind die verschiedenen Vorschriften bei Jackpot-Spielen und progressiven Automaten, die in Deutschland infolge der Limitierungen nur schwer attraktiv sind. In Österreich sind Spieler in der Lage, weiterhin an großzügig dotierten Jackpot-Netzwerken partizipieren, die internationale Gewinnsummen bereitstellen. Die neue online casinos deutschland manifestieren sich auch bei Live-Casino-Spielen, die in Deutschland komplett untersagt sind, während sie in Österreich zum Standardangebot gehören. Turniere und Bonusaktionen sind unterworfen in Deutschland strengen Werbebeschränkungen, während österreichische Anbieter deutlich mehr Spielraum bei Bonusaktionen und Marketingmaßnahmen besitzen, was die Attraktivität dieser Angebote für Spieler wesentlich verbessert.

Die Angebot an Zahlungsmethoden wird ebenfalls unterschiedlich gehandhabt, wobei Anbieter in Deutschland die Pflicht haben, alle Transaktionen zentral zu erfassen und zu melden. Kryptowährungen als Zahlungsmittel sind in Deutschland bei lizenzierten Anbietern nicht zugelassen, während österreichische Plattformen hier flexibler agieren können. Skill-Games und Social-Gaming-Elemente befinden sich in beiden Ländern in unterschiedlichen rechtlichen Kategorien, wobei die neue online casinos deutschland auch hier erhebliche Auswirkungen auf die Produktgestaltung haben. Fantasy-Sports und E-Sports-Wetten werden in Österreich großzügiger reguliert, während Deutschland hier strengere Anforderungen an die Lizenzierung stellt und bestimmte Wettmärkte komplett ausschließt.

Spielerschutz und Werbebeschränkungen

Der Spielerschutz nimmt bei neue online casinos deutschland eine wichtige Position ein, wobei beide Länder verschiedene Strategien verfolgen. Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 sehr strikte Vorgaben eingeführt, die das Spielverhalten von Nutzern intensiv regulieren. Dazu gehören unter anderem Einzahlungslimits von maximal 1.000 Euro pro Monat, obligatorische Spielpausen und eine zentrale Sperrdatei. Österreich setzt hingegen auf ein flexibleres System, das den Betreibern mehr Eigenverantwortung bei der Implementierung von Schutzmaßnahmen überlässt, wobei dennoch fundamentale Standards erfüllt werden müssen.

Schutz von Spielern in Deutschland

Die deutschen Vorschriften zum Spielerschutz gehören zu den strengsten europäischen Regelungen und spiegeln sich deutlich in neue online casinos deutschland wider. Neben dem monatlichen Einzahlungslimit müssen Anbieter eine Panikbutton-Funktion anbieten, die unmittelbare Selbstsperrungen ermöglicht. Zusätzlich ist eine zentrale Sperrungsdatei OASIS erforderlich, in der sich Spieler bundesweit für alle lizenzierten Angebote selbst sperren können. Diese Maßnahmen dienen der Prävention von Spielsucht und gefährdete Personen schützen, schränken jedoch gleichzeitig die Freiheit der Nutzer deutlich ein.

Werbebeschränkungen in Deutschland sind ebenfalls besonders restriktiv gestaltet und verbieten Glücksspielwerbung zwischen 6 und 21 Uhr im Fernsehen und Radio. Online-Werbung darf nicht gezielt an Minderjährige gerichtet sein und keine prominenten Testimonials oder aggressive Bonusangebote enthalten. Sponsoring von Sportveranstaltungen ist zwar erlaubt, unterliegt aber strengen Auflagen. Diese umfassenden Einschränkungen sollen die Sichtbarkeit von Glücksspielangeboten reduzieren und insbesondere vulnerable Gruppen vor impulsiven Entscheidungen schützen, was die Marketingstrategien der Anbieter erheblich beeinflusst.

Schutz der Spieler in Österreich

Österreich setzt um beim Spielerschutz einen pragmatischeren Ansatz, der sich in neue online casinos deutschland deutlich manifestiert. Es gibt keine einheitlichen bundesweiten Einzahlungslimits, vielmehr müssen Betreiber individuelle Risikoanalysen durchführen und ungewöhnliches Spielverhalten erkennen. Optionen zum Selbstausschluss sind zwar verfügbar, werden aber dezentral von den verschiedenen Betreibern verwaltet. Die österreichischen Behörden fokussieren auf Aufklärung und Information statt auf strikte Verbote, wobei die Eigenverantwortung der Spieler im Fokus liegt und präventive Maßnahmen unterstützt werden.

Bei den Werbebeschränkungen zeigt sich neue online casinos deutschland besonders deutlich, da Österreich wesentlich liberaler agiert. Glücksspielwerbung ist grundsätzlich erlaubt, solange sie nicht irreführend ist oder sich gezielt an Minderjährige richtet. Zeitliche Beschränkungen wie in Deutschland existieren nicht, und Bonusangebote dürfen offensiv beworben werden. Allerdings müssen Warnhinweise auf Suchtgefahren und Altersbeschränkungen deutlich sichtbar sein. Diese lockeren Regelungen ermöglichen es Anbietern, aggressivere Marketingkampagnen zu fahren, was jedoch auch Kritik hinsichtlich des Spielerschutzes hervorruft und die Diskussion über neue online casinos deutschland weiter befeuert.

Besteuerung von Online Glücksspielgewinnen

Die steuerliche Behandlung von Gewinnen aus Glücksspielen stellt einen wichtigen Bestandteil der neue online casinos deutschland dar und beeinflusst direkt die Anziehungskraft einzelner Märkte aus. In Deutschland sind Gewinne aus Glücksspielen in der Regel steuerfrei für den Spieler, unabhängig von der Höhe des Gewinns. Diese Regelung gilt für staatliche Lotterien als auch für lizensierte Online-Glücksspielanbieter. Anbieter dagegen müssen eine Glücksspielsteuer von fünf Prozent auf die Bruttospielerträge entrichten, was die Betriebskosten der Anbieter erheblich erhöht und sich indirekt auf die Auszahlungsquoten und Bonusangebote auswirken kann.

In Österreich gestaltet sich die Besteuerung deutlich komplizierter und zeigt erhebliche Unterschiede zum System in Deutschland. Während Gewinne aus staatlich lizenzierten Glücksspielen ebenfalls steuerfrei bleiben, können Gewinne aus ausländischen nicht lizenzierten Anbietern theoretisch der Einkommenssteuer unterworfen sein. Die neue online casinos deutschland werden hier besonders klar, da österreichische Behörden zunehmend strenger gegen nicht lizenzierte Anbieter vorgehen. Betreiber zahlen in Österreich eine Konzessionsabgabe sowie verschiedene Gebühren, die jedoch unterschiedlich strukturiert sind als die pauschale deutsche Glücksspielsteuer.

Für berufstätige Spieler ergeben sich durch die neue online casinos deutschland zusätzliche steuerliche Implikationen, die oft ignoriert werden. Wer kontinuierlich mit dem Ziel der Gewinnerzielung spielt, kann in beiden Ländern als kommerzieller Spieler eingestuft werden, was dazu führt, dass Gewinne steuerpflichtig werden. In Deutschland überprüft die Finanzbehörde dabei Kriterien wie Regelmäßigkeit, Systematik und Gewinnhöhe. Österreich wendet ähnliche Bewertungskriterien an, wobei die Rechtsprechung tendenziell strenger ausfällt. Spieler sollten daher umfassende Dokumentationen führen und im Zweifel fachliche Beratung einholen, um überraschende Steuernachzahlungen zu vermeiden.

Perspektiven für die Zukunft und gegenwärtige Entwicklungen

Die regulatorische Landschaft im Online-Glücksspielsektor bleibt in beiden Ländern dynamisch und unterliegt kontinuierlicher Weiterentwicklung. In Deutschland diskutieren Experten derzeit eine potenzielle Flexibilisierung verschiedener Beschränkungen des Glücksspielstaatsvertrags, vor allem in Bezug auf der Einsatzgrenzen und des Angebots an Tischspielen. Österreich hingegen sieht sich zunehmend mit europarechtlichen Anforderungen konfrontiert, die das bestehende Monopolsystem in Frage stellen. Die neue online casinos deutschland könnten sich in den nächsten Jahren daher weiter angleichen oder durch europäische Rechtsprechung grundlegend verändert werden. Technische Neuerungen wie auf Blockchain basierende Lizenzvergaben und verbesserte Spielerschutzmaßnahmen prägen zudem die Modernisierungsbestrebungen beider Märkte.

Branchenbeobachter erwarten für die nächsten fünf Jahre signifikante Veränderungen in der Regulierungspraxis beider Länder. Deutschland arbeitet an der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags, wobei Anpassungen bei der Werberegelung und den Spielerkontosystemen wahrscheinlich erscheinen. Österreich steht vor der Herausforderung, sein Konzessionssystem europarechtlich abzusichern und gleichzeitig den Schwarzmarkt effektiver zu bekämpfen. Die neue online casinos deutschland werden voraussichtlich durch verstärkte grenzüberschreitende Kooperation bei Datenaustausch und Spielerschutzmaßnahmen beeinflusst. Gleichzeitig treiben beide Länder die Digitalisierung ihrer Aufsichtsbehörden voran, um illegale Anbieter besser identifizieren und sanktionieren zu können, was langfristig zu mehr Rechtssicherheit für alle Marktteilnehmer führen soll.

Oft gestellte Fragen

Benötige ich als deutscher Spieler eine besondere Genehmigung für Online Casinos in Österreich?

Als deutscher Glücksspieler benötigen Sie keine besondere offizielle Genehmigung, um bei österreichischen Internet-Casinos zu spielen. Allerdings bewegen Sie sich in einer juristischen Grauzone, da diese Plattformen in Deutschland nicht über die notwendige Genehmigung nach dem Glücksspielstaatsvertrag verfügen. Die neue online casinos deutschland zeigen sich hier deutlich: Während österreichische Casinos in ihrem Heimatland legal operieren, fehlt ihnen die Genehmigung auf dem deutschen Markt. Die deutschen Behörden können den Zugang zu solchen Plattformen sperren lassen, und Zahlungsanbieter sind verpflichtet, Transaktionen zu blockieren. Rechtlich sind primär die Anbieter verantwortlich, nicht die Spieler, dennoch sollten Sie sich der Risiken bewusst sein. Ratsam ist die Nutzung von Plattformen mit deutscher Lizenz, um umfassende rechtliche Sicherheit zu genießen.

Welche Konsequenzen entstehen die Behörden bei der Nutzung nicht genehmigter Anbieter?

In Deutschland richten sich strafrechtliche Konsequenzen primär gegen die Anbieter unlizenzierter Glücksspiele, nicht gegen die Spieler selbst. Betreiber ohne gültige deutsche Lizenz können mit Bußgeldern bis zu 500.000 Euro sowie strafrechtlicher Verfolgung wegen illegalen Glücksspiels rechnen. Spieler müssen theoretisch mit der Einziehung von Gewinnen rechnen, in der Praxis wird dies jedoch selten durchgesetzt. Anders verhält es sich bei den neue online casinos deutschland, denn in Österreich gibt es faktisch keine Strafverfolgung von Spielern, die bei lizenzierten österreichischen Anbietern spielen. Zahlungsdienstleister und Banken können jedoch Transaktionen zu nicht lizenzierten Plattformen blockieren. Zudem besteht bei unlizenzierter Nutzung kein rechtlicher Schutz bei Streitigkeiten oder ausbleibenden Auszahlungen, was ein erhebliches finanzielles Risiko darstellt.

Wie unterscheiden den Einzahlungslimits in Österreich und Deutschland?

Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 strikte Einzahlungslimits eingeführt: Spieler dürfen maximal 1.000 Euro pro Monat bei sämtlichen zugelassenen Anbietern zusammen einzahlen. Diese Limitierung wird durch die OASIS-Sperrdatei überwacht und gilt anbieterübergreifend. Österreich kennt solche pauschalen monatlichen Einzahlungsgrenzen nicht – die neue online casinos deutschland zeigen sich hier besonders deutlich in der Spielerfreiheit. Österreichische Casinos dürfen eigene Limits setzen, müssen aber verantwortungsvolles Spielen fördern und bei Hinweisen auf problematisches Verhaltens eingreifen. Spieler haben in Österreich grundsätzlich mehr Flexibilität bei der Höhe von Einsätze. Allerdings bieten viele österreichische Glücksspielanbieter optionale Selbstlimitierungsinstrumente an, die Spieler nach eigenem Ermessen nutzen können, um ihre Ausgaben zu kontrollieren und verantwortungsvoll zu agieren.

Sind Gewinne aus Online-Gaming in beiden Staaten ohne Steuern?

Ja, sowohl in Deutschland als auch in Österreich sind Gewinne aus Gaming für Privatpersonen in der Regel steuerfrei. Dies gilt unabhängig von der Gewinnhöhe und betrifft alle Formen des Glücksspiels, einschließlich Online Casinos, Sportwetten und Poker. Die Steuerbefreiung von Spielgewinnen ist einer der wenigen Aspekte, bei denen die neue online casinos deutschland keine Rolle spielen. Allerdings zahlen die Betreiber unterschiedliche Steuern: In Deutschland unterliegen lizenzierte Anbieter einer Abgabe in Höhe von 5,3 Prozent auf die Bruttospielerträge, während österreichische Casinos größere Steuersätze von bis zu 40 Prozent zahlen. Wichtig: Wenn Sie als professioneller Spieler gelten oder Glücksspiel als Gewerbe ausüben, können abweichende Steuervorgaben greifen. Einkünfte aus Spielgewinnen, die Sie anlegen, unterliegen wiederum der regulären Kapitalertragsteuer in beiden Ländern.

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